Ein Investor investiert Geld am Kapitalmarkt mit dem Ziel dadurch Gewinne zu erwirtschaften. Investoren verfolgen unterschiedliche Strategien bei der Anlage von Geld und können demzufolge in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden.
Grundlegend sind institutionelle Investoren und Privatinvestoren zu unterscheiden. Die auch als freie Investoren bezeichneten Privatanleger werden aufgrund der Tatsache, dass diese in der Regel nur über rudimentäres Finanzwissen verfügen, durch das Gesetz besonders geschützt. Institutionelle Investoren haben ihre Gewinne aus den Finanzgeschäften in der Buchführung auszuweisen um eine steuerliche Bemessung zu ermöglichen.
Die Anlagestrategien lassen sich in das strategische Investment, bei dem die Verbindung des Investitionsobjektes mit dem eigenen Geschäft im Vordergrund steht und das Finanzinvestment, mit der Spekulation auf Wertsteigerungen die bei der Wiederveräußerung zu Gewinnen führen, unterscheiden.
Investoren haben die Möglichkeit in Unternehmensbeteiligungen oder Wertpapieren wie Anteilscheine, Wandelanleihen, Zertifikaten und Wechsel zu investieren. Die Beteiligung an Unternehmen kann in börsennotierte oder nicht börsennotierte Unternehmen erfolgen.