Das HGB stellt die Rechtsgrundlage des deutschen Handelsrechts dar. Sinn der Regelungen des HGB ist es durch Anwendung des Rechtsscheines die Durchführung von Geschäften zu erleichtern. Neben den allgemeinen Regelungen zum Kaufmann beinhaltet das HGB Vorschriften für die Kommanditgesellschaft, die stille Gesellschaft und die offene Handelsgesellschaft. Insbesondere für Kapitalgesellschaften regelt das HGB die Form von Berichten und Abschlüssen.
Ergänzend beinhaltet das HGB spezielle Vorschriften für Kreditinstitute, Genossenschaften und Versicherungen. Neben den Handelsvorschriften sind im HGB auch einige Strafvorschriften geregelt wodurch das HGB auch zum Nebenstrafrecht zählt. Das HGB ist in 5 Bücher gegliedert die Vorschriften zum Handelsstand, den verschiedenen Gesellschaftsformen, der Führung von Handelsbüchern und Handelsgeschäften und Bestimmungen zum Seehandel enthalten. Die Vorschriften des HGB beeinflussen maßgeblich die notwendigen Strategien die in einem Businessplan Fördermittel festgelegt werden.
Im Zeitverlauf erfährt das HGB eine Vielzahl an Änderungen zu welchen das 2009 verabschiedete Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zählt. In diesem wurden Vorschriften zur Verbesserung der Informationsqualität des Jahresabschlusses und zur Deregulierung und Kostensenkung verankert.