Über den Deckungsbeitrag erfolgt die Ermittlung ob durch den Erlös eines Wirtschaftsgutes oder einer Dienstleistung die damit verbundenen Fixkosten mindestens gedeckt werden. Bevor eine Fixkostendeckung erfolgen kann müssen die variablen Kosten eines Gutes gedeckt sein. Jedweder Betrag der über die Fixkostendeckung mit dem Gut erwirtschaftet wird stellt Gewinn für das Unternehmen dar. Rechnerisch ergibt sich der Deckungsbeitrag aus der Differenz des Preises und den variablen Kosten eines Gutes.
Anwendung findet die Deckungsbeitragsrechung unter anderem im Rahmen der Produktionsprogrammplanung. Existieren Engpässe auf Maschinen zur gesamten Produktion werden die Stückzahlen des jeweiligen Produktes anhand Ihres Deckungsbeitrages bzw. relativen Stückdeckungsbeitrag ermittelt. Existiert kein Engpass hinsichtlich des Produktionsprogramms erfolgt die Fertigung aller Produkte die einen positiven Deckungsbeitrag aufweisen. Über die Maximierung der Deckungsbeiträge wird eine Maximierung der Gesamtrendite des Kapitals angestrebt.
Ebenfalls zur Erfolgskontrolle der Umsetzung des Businessplan können Deckungsbeiträge herangezogen werden. Die Ermittlung der Deckungsbeiträge kann in verschiedenen Stufen im Rahmen der Fixkostendeckungsrechnung erfolgen.
Veröffentlichte Beiträge im August | Businessplan - Existenzgründung - Geschäftsidee
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#1 Pingback vom 07. September 2010 um 20:13