Das Akzelerationsprinzip ist ein makroökonomischer Ansatz von J. M. Clark et al. und postuliert einen linearen Zusammenhang zwischen der durch das Volkseinkommen gemessenen Nachfrageänderung und der induzierten Größe der Nettoinvestitionen. Das Akzelerationsprinzip stellt eine der ältesten Investitionsfunktionen dar und wird auch Beschleunigungsprinzip genannt. Weiterentwicklungen dieses Ansatzes erfolgte von verschiedenen Wissenschaftlern.
Nach dem Akzelerationsprinzip führt eine längerfristig gesteigerte allgemeine Nachfrage nach Konsumgütern zu einer Steigerung der Investitionen für Maschinen etc. in einer Unternehmergesellschaft. Diese Phasen der Nachfragesteigerungen und Investitionssteigerungen beschleunigen sich im Verlauf der Konjunktur.
Zur Messung der Intensität des linearen Zusammenhangs zwischen den beiden Änderungen wird über einen sogenannten Akzelerator gemessen. Anhand dieses Akzelerators lassen sich Aussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung ableiten.