23. Juli 2008
Manche kleine Unternehmer fragen sich vielleicht, ob ein Geschäftskonto wirklich vonnöten ist. Manche denken, sie könnten doch Kosten einsparen, indem sie alles mit ihrem privatem Konto regeln. Nun, auf jeden Fall ist es sehr ratsam. Nur mit einem extra Konto behält man den Überblick über die finanziellen Ein- und Ausgänge, welche nur das Geschäft betreffen. Außerdem ist somit das Privatvermögen geschützt, welches sonst schnell für geschäftliche Investitionen unbeabsichtigt verwendet werden könnte. Schon allein für die Buchhaltung und eventuelle Nachweise für das Finanzamt oder andere Behörden ist ein Geschäftskonto von erheblichen Vorteil.
Jede Bank bietet mittlerweile unterschiedliche “Leistungspakete” an. Daher können die individuellen Wünsche und Bedingungen gut erfüllt werden. Es obliegt dem Existenzgründer, für welche Konditionen und entsprechende Bank er sich entscheidet. Es gibt bereits auch Banken, die sich auf Unternehmen oder gar Existenzgründer spezialisiert haben und deren Anforderungen zielgerichtet entgegen kommen können. Beispielhaft sollen hier nur kurz genannt werden; die Sparkasse, Raiffeisenbanken und Dresdner Bank, an die man sich mit seinen Vorhaben wenden kann. Allerdings wird auch hier mitunter geprüft, ob sich das Geschäftskonto für die Bank “lohnt”.
22. Juli 2008
Ein Geschäftskonto kann man relativ sicher bei einem Regionalinstitut, wie der Sparkasse oder bei Volks- oder Raiffeisenbank einrichten. Diese Banken sind meist dazu beauftragt, regionale Gründungen zu unterstützen. Dennoch können auch andere Banken je nach Geschäftsvorhaben gute Lösungen für das Geschäftskonto bereithalten. Hierfür muss man einfach nachfragen und sich im Klaren sein, wie das Geschäftskonto genau genutzt werden soll.
Einige Banken lehnen aber Otto-Normalverbraucher-Gründer von kleinen Betrieben ab, wenn sie von ihnen wegen eines Geschäftskonto aufgesucht werden. Verzagen muss man deshalb nicht, denn für jeden findet sich ein Geschäftskonto, dass auch bestmöglich für die eigenen Bedürfnisse passend ist. Die Kosten sollten hier nicht das Hauptkriterium für oder gegen ein Geschäftskonto sein, sondern auch der Support der Bank, ob günstig Online-Banking möglich ist oder welche Anforderungen man auch immer explizit an das Geschäftskonto hat.
19. April 2008
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Geschäftskonto und weiteren Informationen für Existenzgründer und Unternehmer. Über ein Geschäftskonto wird oft diskutiert, wenn man dabei ist eine Geschäftsidee mit Hilfe eines Businessplan umzusetzen. Braucht man ein Geschäftskonto für die Existenzgründung? Kann man das private Girokonto als Geschäftskonto nutzen? Ist es sinnvoll, ein Geschäftskonto bei einer Online-Bank zu eröffnen? Eine Vorschrift gibt es für Unternehmer nicht, ein Geschäftskonto zu besitzen. Sicher ist aber, dass ein Geschäftskonto für die Selbstständigkeit positiv ist. Alle geschäftlichen Geldbewegungen laufen auf dem Geschäftskonto zusammen, was sehr hilfreich für die Anfangsphase der Existenzgründung ist, aber auch während der gesamten Selbstständigkeit. Diese Übersichtlichkeit des Geschäftskonto vereinfacht finanzielle Entscheidungen, die Buchführung und die Überprüfung des kalkulatorischen Bereichs im Businessplan. Laufen alle privaten und betrieblichen Geldbewegungen über das Privatkonto, muss man allein schon für die Buchführung mühselig auseinandersortieren, was durch ein Geschäftskonto vermieden werden kann. Beachten muss man auch, wenn das Privatkonto als Geschäftskonto genutzt wird, dass die meisten Banken sich querstellen. Fallen die gewerblichen Geldtransfers dem Bankinstitut auf, wird das Konto bestenfalls zum Geschäftskonto umgewandelt, was höhere Kosten bedeutet. Im schlechtesten Fall wird es gekündigt. Ein Geschäftskonto verursacht tatsächlich fast immer höhere Kosten als ein Privatkonto. Doch bei einigen Banken kann man über die Konditionen für das Geschäftskonto reden, spätestens wenn das Geschäft läuft.