Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Geschäftskonto und weiteren Informationen für Existenzgründer und Unternehmer. Über ein Geschäftskonto wird oft diskutiert, wenn man dabei ist eine Geschäftsidee mit Hilfe eines Businessplan umzusetzen. Braucht man ein Geschäftskonto für die Existenzgründung? Kann man das private Girokonto als Geschäftskonto nutzen? Ist es sinnvoll, ein Geschäftskonto bei einer Online-Bank zu eröffnen? Eine Vorschrift gibt es für Unternehmer nicht, ein Geschäftskonto zu besitzen. Sicher ist aber, dass ein Geschäftskonto für die Selbstständigkeit positiv ist. Alle geschäftlichen Geldbewegungen laufen auf dem Geschäftskonto zusammen, was sehr hilfreich für die Anfangsphase der Existenzgründung ist, aber auch während der gesamten Selbstständigkeit. Diese Übersichtlichkeit des Geschäftskonto vereinfacht finanzielle Entscheidungen, die Buchführung und die Überprüfung des kalkulatorischen Bereichs im Businessplan. Laufen alle privaten und betrieblichen Geldbewegungen über das Privatkonto, muss man allein schon für die Buchführung mühselig auseinandersortieren, was durch ein Geschäftskonto vermieden werden kann. Beachten muss man auch, wenn das Privatkonto als Geschäftskonto genutzt wird, dass die meisten Banken sich querstellen. Fallen die gewerblichen Geldtransfers dem Bankinstitut auf, wird das Konto bestenfalls zum Geschäftskonto umgewandelt, was höhere Kosten bedeutet. Im schlechtesten Fall wird es gekündigt. Ein Geschäftskonto verursacht tatsächlich fast immer höhere Kosten als ein Privatkonto. Doch bei einigen Banken kann man über die Konditionen für das Geschäftskonto reden, spätestens wenn das Geschäft läuft.